Der „Mühlenhof Eilte”
Die Gründer des Mühlenhof Eilte, die Sozialpädagogen Klaus-Jürgen und Heidi Görndt, fanden hier die idealen Bedingungen für den Aufbau einer Jugendhilfeeinrichtung nach Ihren Vorstellungen:
Die Lage außerhalb des Dorfes Eilte, direkt an der Aller, an einen großen Wald grenzend, ermöglicht naturnahe Aktivitäten, bei denen Kinder und Jugendliche sich selbst und ihre Grenzen erfahren können, wie beispielsweise Kanutouren, Zelten und Lagerfeuer machen.
Die um 1880 gebaute Mühle übt noch heute eine eigene Faszination aus. Sie trotzt standfest dem Sturm, steht für handwerkliches Schaffen und Nutzung von natürlichen Ressourcen.
Die Gebäude um die Mühle wurden bereits seit den 60er Jahren wegen des hohen Erholungswertes der Umge- bung als Pension genutzt.
Damit waren die wichtigsten Voraussetzungen für ein zunächst schwerpunktmäßig erlebnispädagogisches Arbeiten mit psychisch auffälligen Kindern und Jugend- lichen erfüllt.
Mit dem Beginn der ersten Aufnahmen im Jahr 1994 setzten die Pädagogen ihre Idee von einem besonders engen, persönlichen und strukturierten Rahmen für ihr Klientel um. Anfallende Arbeiten am Mühlenhof, ob Ausbaumaßnahmen oder Alltägliches, werden gemeinsam verrichtet.
Fast ständige Präsenz und hoher Einsatz der Leitung führen zu hohem Engagement der Mitarbeiter und dadurch Kontinuität in den Beziehungen und konsequentem Durchhalten von bestehenden Regeln.
Diese intensive Betreuung der jungen Menschen wird mit dem Einstieg der Tochter Jana Görndt in die Position ihrer Eltern mit Beginn des Jahres 2008 weitergeführt und wird von der pädagogischen Leiterin Roswitha Kluth unterstützt, die derzeit ihre Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie absolviert und an der von der DeGPT/BAG-TP zertifizierten Weiterbildung „Systemische Traumapädagogik und Traumafachberatung” (www.systemische-traumapaedagogik.de) teilnimmt.
Blick vom Deich auf den Mühlenhof
Die Aller
Damals: Der Mühlenhof Eilte als Pension